Univille

Die ersten zwei Wochen meines neuen Studenten daseins sind nun auch schon wieder rum. Während die halbe Welt dem treiben auf ihrer kleinen Farm zuschaut, betrachte ich das treiben in der Uni.

Der Vergleich zwischen Hochschule und Universität ist doch gegensätzlicher als angenommen. Dabei kann ich nicht mal beurteilen ob es jetzt besser oder schlechter ist. Hauptsächlich ist es anders. Während die Verspätungen in der Hochschule eher gering ausgefallen sind, ist der Begriff “Akademische Viertelstunde” auf der Uni wörtlich zu nehmen, denn 15-30 Minuten später fängt jede Vorlesung an. Zudem wie wir alle wissen. Wer später anfängt, kann früher aufhören. Die Vorlesungen an sich sind aber gut und das Stud.IP e-learning System der Uni Bremen ist eine enorme Verbesserung zu dem  AULIS System der Hochschule. Dennoch sind beide System nicht wirklich der Hit.

Etwas das man nicht übersehen kann ist der “freiere Gedanke” was die akademische Ausbildung betrifft. Das Wahlpflicht  Angebot ist größer als es zu meinen Hochschulzeiten war. Die Vorlesungen als solches weniger Verschult und man merkt deutlich, das es eher ein Privileg als eine Pflicht ist hinzugehen (oder aber zu entscheiden dies nicht zu tun) .

Im großen und ganzen also eine angenehmere Atmosphäre als erwartet. Etwas merkwürdig ist es dennoch in manchem Vorlesungen einen chaotischen Misch-Masch aus Bachelor-, Diplom,- und Master-Studenten vorzufinden. Derzeit bin ich aber sowieso mehr damit beschäftigt mein Gehirn nach 1 Jahr Pause in die richtige Grundstellung fürs lernen zu bringen. Der erste kleinere Partyabend hat schon mal für einen Anfang gesorgt, ich hoffe dennoch der nächste wird besser.

So dies mal als kleineres update für zwischendurch, nachdem sich die Beschwerden gehäuft haben wieso ich nichts mehr schreibe.
Vielleicht gibt es ja bald wieder eine ganze Reihe schöner Ereignisse die man hier festhalten kann. Fürs erste wird es aber wohl auch weiterhin still bleiben.

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