Mit diesen Worten hatte ich mich damals als ich meinen Blog angefangen habe aus Bremen verabschiedet und habe mein Abenteuer in London begonnen. Dieser Satz hat viel Warheit in sich, denn damals konnte ich einiges schreiben und Berichten.
In den letzten Monaten ist es wieder mal recht still geworden auf diesem Blog, viel neues gab es auch nicht, was ich gerne ins Internet gebrüllt hätte. Wenn auch einige sehr schöne Momente mit einem wunderbaren Mädchen dabei waren, aber zu viel privates muss man hier ja nicht posten.
Warum nun plötzlich ein neuer Beitrag?
Nun nachdem ich schon lange darauf gewartet hatte, das mein Chef mich endlich mal ins Ausland schickt um den Job zu tun, für den ich mich beworben hatte, war es endlich mal so weit. Nach einem eher ernüchternden kurzen Aufenthalt in Irsching bei Ingolstadt sollte es diesmal nach Rotterdam gehen.
Die Niederlande. Wunderbar dachte ich mir. Nicht wirklich die exotischen Länder von denen ich vor fast einem Jahr mal geträumt hatte und auch kein Land, das ich nicht schon öfters betreten habe. Dennoch Rotterdam habe ich noch nie gesehen und dort zu arbeiten klingt einfach spannend.
Mein Einsatz soll bis Ende Januar gehen, genug Zeit also um neben dem Job auch das Nachtleben und die Sehenswürdigkeiten zu erleben.
Gesagt getan, heute war es dann so weit, ich habe meinen Flug von Nürnberg nach Hamburg und von dort weiter nach Rotterdam angetreten.
Nach etwas Stress wegen ein paar letzten Dingen die ich mit meiner Wohnung noch regeln musste, war ich heute morgen um kurz vor 4 doch recht entspannt. Alles war soweit geklärt, ich brauchte nur noch zum Flughafen fahren und schauen was passiert.
Aber wie es nun mal ist. Es kommt erstens anders und zweites als man denkt. Mein Flug nach Hamburg hatte aufgrund des Sturmes (den ich allerdings verschlafen habe) gute 30 Minuten Verspätung. Durch die sorgsame Planung meines Firmeneigenen Reisecenters, habe ich damit meinen anschließenden Flug nach Rotterdam verpasst.
Naja Montag morgen halt, wann läuft da schon alles wie man es sich wünscht? Ich bin also in Hamburg durch den Flughafen gewandert, von Terminal 1 zu Terminal 2 wieder zu 1 wieder zu 2 runter nach oben zum hinsetzen und telefonieren, nach unten um mein Gepäck zu suchen. Wenigstens ging das einfach, hatte schon die Befürchtung es wäre sonst wo gelandet.
Aber ich schweife ab … weiter gelaufen Terminal 1 … Terminal 2 … Terminal 1 … Terminal 2
OK ich denke ihr könnte meinen Morgen nachempfinden, das sind übrigens gut 5 Minuten wandern immer.
Warum das alles? Na die Lufthansa sitzt in Terminal 2 mit ihrem Schalter und VHL in Terminal 1 und ich bin etwas ratlos hin und hergelaufen um erst Informationen zu bekommen, was ich nu machen sollte, wo ich mein Gepäck wieder bekomme, wann ich nu einen Ersatzflug kriegen kann, wer die kosten dafür übernimmt und um festzustellen, wie kompliziert eine Umbuchung von zwei unterschiedlichen Ticketsystemen am Montag morgen sein kann.
Netterweise hatte ich immer freundliche Mädels hinter den den Schaltern die einem auch weiterhelfen konnten (so gut es nun mal immer ging). Hab dann von Praktikantin zu Azubine bis frisch ausgelernt alles mal mitgenommen Heute.
Was ist bei all dem nu rausgekommen? Die Lufthansa übernimmt alle Gebühren, auch die Umbuchungsgebühren, die sich dank der verschiedenen Systeme nicht direkt übernehmen ließen. Zudem hab ich 2 Gutscheine bekommen von knapp 25€ damit ich hier nicht verhungere. Der Kaufman auf der Baustelle lächelte nur und sagte ich soll am besten heute abend direkt ins Hotel fahren und morgen erst auf die Baustelle kommen. Mein nächster Flug geht ja auch erst um 19:25.
Ich sitze also die nächsten 8 Stunden noch auf dem wunderschönen Flughafen in Hamburg, trinke Kaffee und bin dankbar eine Steckdose für den Moment zu haben.
Jaja … Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen …
London ist definitiv eine Empfehlung. Zahlreiche Sehenwüdigkeiten, Shopping Möglichkeiten oder Restaurants warten auf die Besucher. Das “London Eye” kann ich jedem Urlauber empfelen